Die Tragik des Alexander Wagandt

Alexander Wagandt und die Matrix

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Warum ich in Zusammenhang mit Alexander Wagandt von einer Tragik spreche, werde ich im Laufe dieses Beitrags noch erläutern. 

Zunächst zu der Frage, wer Alexander Wagandt eigentlich ist.

Dabei möchte ich weniger auf seine Biografie zu sprechen kommen, dazu gibt es im Netz genügend Informationen. Mir ist es viel wichtiger, seine Philosophie genauer zu betrachten. Denn als Christ weiß ich, dass unser Kampf sich nicht gegen Fleisch und Blut richtet, sondern gegen die hinter ihnen stehenden Mächte und Gewalten.

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Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. (Epheser 6,12)

Dieser Vers aus Gottes Wort wird im späteren Verlauf noch eine Rolle spielen. Vorweg: Ich war selbst in der Esoterik und Lichtarbeit, bis ich 2003 zum Glauben an Jesus Christus fand. Aber ich weiß noch sehr genau, wie ich zu meiner spirituellen Zeit ähnliche Dinge wie Wagandt propagiert hatte. Ich hatte zum Beispiel eine Vortragsreihe „Wer bin ich wirklich?“. Denn auch diese Frage steht im Mittelpunkt von Wagandts Glaubenssystem.

Denn meine Frage „Wer bin ich wirklich?“ stellt er ebenso, in dem er sagt, dass der Mensch sich seiner wahren Natur wieder bewusst werden müsse. Doch was hindert ihn daran? Laut Wagandt ist es eine Matrix, die uns kontrolliert und nicht will, dass wir unsere eigene Kraft und Mächtigkeit wieder erkennen. Er sieht uns dabei als Akteure auf einer riesigen Weltenbühne, in der die eigentlichen Machthaber hinter den Kulissen sind.

Die Weltenbühne ist für ihn das, was durch Medien und Öffentlichkeit einen großen Einfluss auf unsere Glaubensvorstellungen hat. Die Matrix sei in diesem Spiel ein Konstrukt, welches uns eine Realität vorgaukelt um uns daran zu hindern, uns mit der uns umgebenden Energie zu verbinden. Denn wenn wir uns mit dieser unserer Kraft, die aus unserer eigenen Urquelle stammt wieder verbinden, würden wir befreit werden aus der Welt der Illusion und die Wahrheit erkennen.

Wagandt räumt immerhin ein, dass die Idee keineswegs von ihm stammt. Der Weg der Selbsterkenntnis ist so alt wie die Menschheit. Der Anthroposophie Rudolf Steiners liegt die Lehre der Selbsterkenntnis zentral zugrunde (z.B. Steiners Schrift von 1912 „Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen“)

Wagandt macht daraus einen spirituellen Mix, er integriert Tarotkarten in das System, führt „holotrope Online Lichtmeditationen“ durch, bietet energetische Begleitung an oder „Shaktisang“, ein von ihm stammender Fantasiebegriff. Er glaubt nicht an einen persönlichen Gott, sondern an die in der Esoterik übliche „höchste, schöpferische Urkraft“. Wer Corona-Masken trägt ist für ihn „Arbeitsdrohne“ oder „Fabrikroboter“ (Quelle: „alexanders Tagesenergie #138 Teil I“)

Das Tragische bei Alexander Wagandt

Was ist nun das Tragische? Im Grunde hat er manche Dinge vom Prinzip her richtig erkannt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es Mächte gibt, die im Hintergrund die Fäden ziehen.  Und da kommt oben genannter Bibelvers wieder ins Spiel. Gott macht in seinem Wort klar, dass es diese „Weltenbeherrscher“ gibt. Alexander Wagandt verortet diese nur falsch.

Er sieht die Strippenzieher an der falschen Stelle. „Die geistigen Mächte der Bosheit“ aus dem Bibelvers sind dämonische Mächte, die versuchen, Menschen in der Tat zu täuschen und auf die falsche Fährte zu locken. Das ist im Grunde das, was Alexander Wagandt von der „Matrix“ sagt, nur dass er an der völlig falschen Stelle sucht und die Dinge nicht beim richtigen Namen nennt.

Und das finde ich tragisch. Es ist wie wenn jemand in einem Labyrinth beinahe am Ausgang ist, dann aber in die völlig falsche Richtung läuft.

Wagandt sagt, dass wenn bei einem Menschen die Grundannahme falsch ist, wird er auch in allem, was er daraus ableitet falsch liegen. Tragisch ist, dass Wagandts eigene Grundannahme falsch ist. Seine Grundannahme ist, dass der Mensch sich selbst erkennen muss. Die Wahrheit ist, dass der Mensch verstehen muss, dass er vor Gott ein Sünder ist und Erlösung braucht. Selbsterkenntnis versus Erlösung.

Es ist klar, dass somit auch alles falsch sein muss, was Wagandt aus seiner Grundannahme ableitet. Dieses Erwachen fehlt ihm noch, das Erkennen des eigenen Verlorenseins vor Gott, aus dem es einen Ausweg gibt: Jesus Christus und nicht das Wiederfinden eigener Energien.

Wem Wagandt derzeit dient, wird auf subtile Weise hieran erkennbar. Er ist im Verein „Weltengeschwister Gesandtschaft“, einem Verein des spirituellen Austauschs, hier ein Ausschnitt der Homepage:

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Das verräterische Motto SAT-CHIT-ANANDA

Okkultisten geben sich oft auf subtile Weise zu erkennen. Betrachten wir dazu das Motto  der Gemeinschaft der Weltengeschwister Gesandtschaft:

Es fällt nicht schwer, den wahren Meister der Gemeinschaft dadurch zu erkennen, in dem man die Buchstaben ein wenig umordnet. Im Bereich des okkulten werden auf diese Weise oft die eigentlichen Mächte mehr oder weniger auffällig bezeichnet:

Die gute Nachricht ist, dass Jesus Christus diese Mächte am Kreuz bereits besiegt hat. Sie treiben noch ihr Unwesen in dieser Welt, haben aber keine wirkliche Macht mehr, es sei denn, dass man auf sie zugeht und ihren Lehren glaubt. Dann entfalten sie eine Kraft der Verführung. 

Wenn Du auch in  Esoterik oder Lichtarbeit tätig bist, oder hier beschriebene Dinge praktizierst oder diesen Lehren glaubst,  wende Dich an an Jesus Christus. Er hilft jedem, der sich im Vertrauen an ihn wendet. Ein einfaches Gebet genügt. Sag Dich von den Dingen los, die Du ausübst und bitte Jesus, Dich von allen okkulten Bindungen zu befreien. Vertraue ihm Dein ganzes Leben an, es wird zu einer Wende in Deinem Leben kommen. 

Mit der Zeit wirst Du feststellen, dass Jesus wirklich und dauerhaft befreit. Denn Jesus ist nicht irgend eine Methode oder Technik, sondern er ist selbst der lebendige Gott, der Mensch wurde und uns die Erlösung anbietet. Ich empfehle, dieses Angebot anzunehmen. Mein Leben hat sich dadurch sehr zum Positiven verändert. Und das ewige Leben bekommt man noch oben drauf.

Daher muss ich den Tod nicht fürchten, ich weiß, dass die Ewigkeit danach erst so richtig beginnt.

 Jesus sagt: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.“ (Joh. 10,9)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Nicole

    Danke für den informativen Bericht über Alexander Wagandt. Er kommt wie ein Wolf im Schafspelz daher und hat mich viel Zeit und Geld gekostet und schließlich auch noch meine Ehe. Leider war der Sog dieses Gurus so stark, dass ich nach meiner Bekehrung ganz verwirrt war und zeitweise wieder mit ihm zu tun hatte. Es hat eine ganze Weile gedauert bis ich mich ganz lösen konnte.. Er sagte auch viel über die Bibel und dass sie das höchste Gesetz ist und dass es jemand gibt der alle Schulden bereits bezahlt hat… Wie wahr oder nahe an der Wahrheit aber dass es Jesus Christus war der alles bezahlt hat hatte ich bis zu meiner Bekehrung nicht kapiert. Wahnsinn wenn ich heute darüber nachdenke…

  2. Ina

    Wenn einer wie Alexander Wagandt Abhängigkeiten erzeugt also wie ein Guru, dann kann was nicht ganz stimmen. Bei dieser Weltengeschwister Gesandtschaft nennt er Frauen ernsthaft Weiber? Lol

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