Auf der Suche nach Erleuchtung erfuhr ich Gottes Wahrheit

Ich wollte den Zustand der Erleuchtung erreichen

erleuchtung

Auf der Suche nach der Erleuchtung habe ich Gottes Wahrheit erfahren

Ich habe die größte Zeit meines Lebens geglaubt es gäbe kein Leben nach dem Tod und es gäbe keinen Gott. Alles ist ein großer Zufall und unsere Existenz hat keinerlei Bedeutung, so habe ich das in der Schule gelernt und die meisten vernünftigen Menschen denken so dachte ich.

 

Mit so einer Lebenseinstellung ist man oft sehr traurig. Seltsamerweise gab es eine Zeit in welcher ich plötzlich schreckliche Angst vor dem Sterben bekommen hatte. Ich konnte mir das einfach nicht erklären. Als mein Opa gestorben ist da war die Uhr stehen geblieben und in der folgenden Zeit gab es viel Spukereignisse. Immer wenn meine Eltern vom Friedhof kamen hat zu Hause die Wanduhr wie von Geisterhand geschlagen ohne dass eine volle Stunde war.

Einmal um Mitternacht begann diese Wanduhr unaufhörlich zu schlagen und meine Eltern waren so verängstigt darüber, dass sie das Uhrwerk umbauen ließen, damit die Uhr nicht mehr schlagen konnte.

In der ehemaligen Wohnung von Opa explodierten die Lampen und es gab noch viele andere Ereignisse die uns den Eindruck vermittelten, dass das Leben nach dem Tod nicht aufhört und Opa noch hier ist. Eine andere Frau deren Mann gestorben war berichtete, dass sie im Keller wo ihr Mann ein Bierzimmer sich eingerichtet hatte, mit einer Glocke an der Tür, diese Glocke oft hören würde. Zudem stolperte sie öfters und sie hatte immer dabei das Gefühl ihr Mann sei zugegen und stelle ihr aus Spaß ein Bein.

Meine Uroma hatte Kontakte zu einem spirituellen Zirkel zu ihren Lebzeiten. Später
als sie gestorben war und man das Fotoalbum anschaute auf der Seite wo
ihr Bild war begann plötzlich die Weihnachtspyramide zu brennen. Man
war sehr erschrocken darüber und schlug das Fotoalbum nicht mehr auf.
Zu einem späteren Familientreffen erzählte man sich diese Geschichte
und man machte sich darüber lustig. Die anderen bestanden darauf, dass
man das Album hole und das Bild anschaue. Alle schauten das Bild an
und gleichzeitig auf die Pyramide doch nichts geschah. „Sag ich doch!
Da ist nichts dabei!“ Nach einer Weile bemerkte man einen Rauch, der
aus der Küche kam und alle erschraken, weil die Pyramide dort in
Flammen stand. Wiederum eine andere Frau in unserer Stadt hatte eine
so reale Beziehung zu ihrer verstorbenen Mutter, dass sie einen Altar
baute und zu ihr betete. Eines Tages fand man sie und sie hatte sich
erhängt. Es geschahen allerlei unheimliche Dinge in Bezug auf die
Verstorbenen. Meine 97-jährige gläubige Tante jedoch sagte uns, dass
dies ein Spuk sei der vom Teufel ist und nichts mit den Seelen der
Verstorbenen zu tun hat.

Eines Nachts hatte ich einen sehr realen Traum. Ich bin auf einer
Wiese gelaufen und mich hat ein Blitz getroffen. Durch diesen
gewaltigen Schlag fühlte ich mich plötzlich wie als wenn ich aus
meinem Körper hinaus geschleudert wurden bin. Da war Finsternis und
eine Art Muster, aber ich wollte zurück in meinen Körper. Mit aller
Kraft versuchte ich wieder aufzuwachen. Dies war nicht so einfach aber
es ist mir gelungen. Später bemerkte ich, es war der 18.03.2012, der
Geburtstag von meinem verstorbenen Opa. Von diesem Tag an begann ich
zu forschen darüber was mir geschehen ist. Ich bin auf Literatur über
Außerkörperliche Erfahrungen und Nahtoderlebnisse gestoßen. Ich war
sehr fasziniert von diesen Büchern und diesen Berichten. Zudem hatte
ich darüber gelesen, dass es Erleuchtungserfahrungen gibt und
betrachtete mein Erlebnis mit dem Blitz als ein solches Ereignis. Ich
glaubte, dass mein verstorbener Opa damit zu tun hatte da dies in der
Nacht zu seinem Geburtstag geschah. Später hatte ich einen weiteren
Traum, in dem ich seine Stimme hörte, welche mich dazu aufrief nach
Baden-Württemberg zu fahren. Ich hatte angefangen Bücher über
spirituelle Entwicklung und Erleuchtung zu lesen von einem
„erleuchteten Meister“, der zufälligerweise in Karlsruhe in
Baden-Württemberg „Satsangs“ veranstalte. Ich dachte mir mein Opa
musste also davon gewusst haben und wollte mir nun diesen Weg zeigen.
Also habe ich begonnen die Meditationstreffen dort zu besuchen. So
begann meine Suche nach der „Erleuchtung“. Ich begann an die Lehre der
Reinkarnation zu glauben und mir wurde gelehrt, dass man immer wieder
neu geboren wird in dieser Welt bis man endlich den Zustand der
Erleuchtung erreicht. Das war mein Ziel. Mein Bücherschrank füllte
sich in den folgenden Jahren mit allen erdenklichen spirituellen und
esoterischen Büchern.

Ich beschäftigte mich mit Praktiken wie man den materiellen Körper in
dieser Welt verlassen kann um eine Außerkörperliche Erfahrung
hervorzurufen wie ich sie bereits erlebt hatte in der Nacht wo der
Geburtstag von meinem Opa war. Das große Argument war immer, dass es
keinerlei Gefahren gibt, außer dass das Leben dadurch bereichert und
spirituelle Entwicklung stattfindet. Nun kam es aber doch zu allerlei
Spukerlebnissen, die ich mir nicht erklären konnte. Nachts hatte ich
immer schlechter geschlafen. Ich wachte auf, weil jemand meinen Namen
gerufen hatte, hörte ein obszönes Lachen oder laute Knallgeräusche.
Manchmal fühlte es sich an wie als wenn mich jemand packte und aus
meinem Körper ziehen wollte. Einmal hörte ich eine obszöne grässlich
laute Musik und eine Stimme sagte „Wir lassen euch scheiß Seelen alle
in der Hölle auferstehen!“ Einmal fühlte es sich an wie als wenn ich
gewürgt werden würde. Als ich die Augen öffnete konnte ich meinen
Körper nicht bewegen. In Gedanken habe ich um Hilfe gerufen doch eine
düstere Stimme sagte „NEIN“. Derartige Dinge erlebte ich immer öfter.
Man sagte mir diese Erlebnisse seien ganz normal bei der Entwicklung
zu einem höheren Bewusstsein. Es handelt sich dabei um Kämpfe im
inneren der eigenen Seele. „Alles ist eins“ und alles muss miteinander
in Harmonie gebracht in der inneren Welt der Seele. Der Geist muss
rein genug werden und eine höhere Schwingung erreichen, dann erwacht
Gott in einem selbst. Der Mensch ist praktisch Gott und muss es nur
erkennen. Die Außenwelt ist gleichzeitig eine Projektion der Innenwelt
der eigenen Seele. Mir kam es aber stets so vor als seien diese
angsteinflößenden geradezu dämonisch wirkenden Kräfte die nachts auf
mich einwirkten kein Teil von mir selbst.

Ein weiteres Phänomen waren Zukunftsvisionen von Unfällen und
Unglücken. Zweimal wurde mir ein Datum mitgeteilt und genau an diesen
Tagen sind dann Unfälle von Familienmitgliedern geschehen. Auch einen
Autounfall vor unserem Haus hatte ich vorhergesehen. Immer fragte ich
mich warum mir das gezeigt wurde, wenn ich diese Ereignisse nicht
verhindern kann und dies einzig große Angst in mir erzeugt.
Letztendlich wurde mir sogar ein Datum mitgeteilt an welchem ich
selbst sterben sollte. Als dieser Tag dann kam bin ich fast ohnmächtig
geworden vor Angst. Es wirkte, wie wenn es Kräfte gibt die sich von
meiner Angst nähren und diese fördern.

Ich versuchte dies alles mit Psychologie zu erklären und meiner
Unerfahrenheit Träume richtig deuten zu können. Ich machte weiter mit
meiner Suche nach der Erleuchtung und der Literatur über spirituelle
Entwicklung. Ich war begeistert von spirituellen Medien und
Jenseitskontakten. Ich hatte Bücher gelesen von berühmten
„Channel-Medien“ und war fasziniert von deren Fähigkeit mit den
Verstorbenen und zu Geistwesen zu sprechen. Es gibt sehr berühmte
Medien die Auftritte im Fernsehen und in großen Veranstaltungen mit
hunderten von Menschen haben. Ich dachte, dass wenn ich das auch lernen
würde, dies ein großer Fortschritt wäre und ich darin persönlich Hilfe
finden könnte. Ich hatte also ein Buch gekauft mit dem Thema mit
welchem man lernen kann Kontakt mit der geistigen Welt aufzunehmen.
Darin war die Rede dass jeder Mensch Kontakt aufnehmen kann zu seinem
„Geistführer“. Ich hatte das Buch begonnen zu lesen und legte es neben
mein Bett. Als ich zurück kam hatte unsere Katze sein Geschäft auf das
Buch gemacht. Sowas war zuvor noch nie geschehen. In der Regel sucht
sich eine Katze ein Versteck, wo man die Sache nicht so schnell findet,
bis der intensive „Duft“ dann irgendwann den ganzen Raum erfüllt und
man beginnt zu suchen. Aber er hatte sich genau das Buch ausgesucht
was neben meinem Bett lag. Jeder der den Geruch von einem
Katzenhäufchen kennt, versteht denke ich sehr gut warum ich das Buch
danach nicht mehr lesen wollte.

Dann hatte ich einen besonderen Traum. Ich hatte einen Handwagen
voller Bücher und auf diesen Handwagen stand mein Name. Und da waren
viele andere Menschen mit Handwagen mit Büchern, die sie gelesen haben
und auf ihren Handwagen stand ihr Name. Dann plötzlich: Eines meiner
Bücher öffnete sich. Auf der Seite sah ich ein Gemälde. Auf diesem
Gemälde war ein Teufel, der an etwas schmiedete. Es waren diese Bücher
und diese spirituellen Lehren, es ist alles sein Werk. Dann sah ich
eine Schrift, die auf mich zugeflogen ist: „Seelig nicht den Teufel!“
Mit diesen Worten bin ich aufgewacht, und war so verängstigt, dass ich
eine Zeit lang aufgehört hatte mich mit spiritueller Entwicklung und
Erleuchtung zu beschäftigen. Ich suchte intensiv nach einer Deutung
für diesen Traum, aber man sagte mir diese Art von Träumen sind
„Fieberträume“ der Seele und es gibt keine Deutung dafür und keinen
Sinn darin. Das Gemälde, welches ich in diesem Traum sah war aber so
real und beeindruckend dass ich es nicht vergessen konnte. Dies war
das 1. Gemälde was ich sah.

Später begann ich mich wieder für Außerkörperliche Erfahrungen und
„Astralreisen“ zu interessieren. Es begann nun ernsthaft zu spuken bei
uns im Haus. Meine Mutter erzählte mir, dass es sich manchmal anfühlte
als vibriere der Boden unter ihren Füßen wenn sie in meiner Nähe war.
Auch sie begann sich für die Dinge zu interessieren von welchen ich
begeistert war und wovon ich immer wieder sprach. Eines Nachts ist sie
sehr erschrocken, weil sie neben ihrem Bett stand während ihr
materieller Körper im Bett lag und schlief. Es fühlte sich sehr real
an und keineswegs wie ein Traum. Sie betrachtete die Holzstruktur von
ihrem Schlafzimmer Schrank und war beeindruckt von den Details die sie
erkannte, besser als sie es mit ihren eigenen Augen hätte betrachten
können. In einem späteren Außerkörperlichen Erlebnis bewegte sie sich
durch die Wände des Hauses hindurch und war fasziniert von einem
Muster an der Decke welches sie in der unteren Etage betrachtete. Am
nächsten Tag suchte sie danach und fand dieses versteckte gemalte
Muster an der Decke, welches sie vorher noch nicht wahrgenommen hatte.
Gleichzeitig erlebte sie jedoch ähnliche angsteinflößende Zustände wie
ich in den Nächten. Sie wurde plötzlich geplagt von Träumen in welchen
sie in eine bodenlose dunkle Leere gefallen ist. Wenn sie aufwachte,
war ihr sehr übel. Es begann zu spuken in ihrem Schlafzimmer. Jemand
zog ihr die Decke weg oder der Schrank begann so laut zu knacken und
zu krachen, dass sie glaubte er würde gleich auseinanderbrechen. 

Eines Tages jedoch glaubte sie aufgewacht zu sein und ein Hirte und ein
Schaf stand an ihrem Bett. Dies wirkte sehr real und eindrucksvoll. Es
war wie eine mahnende Botschaft. Danach öffnete sie die Augen und
wunderte sich, dass sie ein zweites Mal aufgewacht ist aber der Hirte
war weg. Sie dachte intensiv über den Traum nach. Später fanden wir
heraus, dass es sich um eine Bibelstelle handelte wo Jesus als der gute
Hirte beschrieben wird. Ich war etwas neidisch, dass meine Mutter diese
Erlebnisse hatte in welche sie ihren Körper verlassen konnte und ich
nicht. Ich wollte dies unbedingt auch erreichen und beschäftigte mich
weiterhin intensiv mit Literatur über außerkörperliche Erfahrungen.
Nun hatte ich wieder einen Traum in welchem ich wieder ein Gemälde
gesehen habe. Ein sehr kunstvolles Gemälde. Ich fragte mich wie mein
Gehirn so etwas kunstvolles in einem Traum ersinnen kann. Da waren
Menschen, die sind umhergeflogen. Wie eine Touristengruppe in der
außerkörperlichen Welt. Ihre Gesichter waren voller Erkundungsfreude
und Neugierde. Doch was sie gar nicht wahrgenommen haben sind die
bedrohlichen weißen Figuren mit den vielen Armen hinter ihnen. Diese
Wesen waren wie unsichtbar für sie und sie freuten sich über den
Besuch aber die Menschen haben sie nicht wahrgenommen. Es wirkte als
sei diese ganze außerkörperliche Welt ihr Werk, eine Illusion die sie
erschaffen, um Seelen da rein zu locken. Dies gab mir sehr zu denken
als ich aufwachte. Ich habe mich daraufhin längere Zeit nicht mehr mit
dem Thema beschäftigt aus Angst. Das war das 2. Gemälde.

In einem späteren Traum sah ich ein weiteres Gemälde welches für mich
noch rätselhafter war. Ich sah auf diesem kunstvollen Gemälde die
chinesische Mauer über welche viele kleine Teufel hinaus in die Welt
kommen. Auch dieser Traum geschah vor vielen Jahren, ungefähr um 2014.
Heute aber weiß ich, dass dies eine Prophetie war über die Zeit heute
wo das Coronavirus in die ganze Welt über China gekommen ist. Dieses
Gemälde ist für mich heute wie Gottes Unterschrift, dass die anderen 2
Gemälde auch die Wahrheit sind. Damals war das alles für mich sehr
verwirrend und unverständlich. Zudem sah ich in einem anderen Traum
später eine Weltkarte mit vielen roten Punkten. Dies war für mich
ebenfalls sehr rätselhaft. Heute weiß ich, dass es so eine Karte ist
wie man sie im Internet findet wo die Länder markiert sind und die
Punkte darstellen in welchen Ausmaß das Coronavirus sich verbreitet
hat an bestimmten Orten. Damals wusste ich beim besten Willen nicht was
dies darstellen sollte. Später erklärte mir jemand, dass es sehr selten
ist dass Gott direkt und verständlich in einem Traum zu uns spricht.
Dies geschieht wie in der Bibel beschrieben durch Träume die den
Betreffenden sehr individuell und direkt ansprechen. Beispielsweise
hatten im Gefängnis der Mundschenk und der Küchenmeister des Pharaos
derartige bedeutende Träume die ihnen die Zukunft prophezeiten. Der
Bäcker träumt von Brot und Teig durch welches ihm Zukünftiges gezeigt
wird und zu dem Mundschenk spricht Gott durch ein Gleichnis mit
Trauben und einem Becher. In meinen Träumen waren es Gemälde,
vermutlich, weil ich zu der Zeit ein Künstler und Grafikdesigner war.

Damals wollte ich jedoch nichts von der Bibel wissen. Ich verachtete
die Vorstellung über die Realität der Hölle und dass Menschen für
immer verloren gehen können. Mir wurde gelehrt, dass alle Menschen nach
dem Tod ins Licht kommen und dann in diesem erleuchteten Zustand dort
„Alles eins“ ist. Ich verlachte die Vorstellung über die reale
Existenz des Bösen. Als ich eines Morgens in unserem Garten war und
wieder darüber nachsinnte wie ich mein Bewusstsein und meine
Schwingung erhöhen kann um den Zustand der Erleuchtung und der
Verbundenheit mit „Allem was ist“ näher kommen zu können, da kam
plötzlich ein Mann mit seiner Bibel in unseren Garten. Er kam direkt
auf mich zu und sprach mich an. Er fragte mich, ob ich an Gott glaube.
Ich erklärte ihm, dass meiner Vorstellung nach Gott eine in alles Leben
und in die Schöpfung verwobene universelle Intelligenz ist. Eine
Quellexistenzebene aus der alles kommt und in welche alles zurück geht
und dass Gott durch die Erfahrungen von allen Lebewesen wächst, und
dies tut, um sich selbst zu ergründen. Er begann darauf mir zu erklären,
dass Gott der Schöpfer ist und wir Geschöpfe sind. Gott hat uns
Menschen zu seinem Ebenbild gemacht und aus seiner schöpferischen
Liebe heraus einen freien Willen gegeben. Doch wir benutzten diesen
freien Willen, um uns von Gott loszusagen mit dem Gedanken selbst wie
Gott sein zu wollen. Daraufhin wurden die Menschen getrennt von Gott.
Dadurch ist die ganze Schöpfung gefallen und wandelte sich in eine
Welt in welcher alles Leben dem Tod, Verfall und Krankheit unterworfen
ist. Es geschah vorher ähnliches auch in der geistigen Welt und der
Satan und seine Engel benutzten ihren freien Willen vor uns um sich
von Gott loszusagen und wollten sich sogar über Gott stellen, und
verführten die ersten Menschen ihnen gleich zu tun. Somit wurden alle
die ihren freien Willen nutzten, um sich von Gott abzuwenden verworfen
und es entstand die gefallene Schöpfung in der wir jetzt leben. 

Wir sind in dieser Welt umgeben von einer unsichtbaren Welt in welcher die
gefallenen Engel und der Satan sein Reich hat. Sie geben sich als
Götter der Religionen aus, als Außerirdische, als Verstorbene, als
Geistwesen als alles Mögliche… und versuchen uns dadurch von Gott,
von der Wahrheit und der Rettung fern zu halten. Doch Gott möchte
nicht, dass wir verloren gehen. Er selbst ist Mensch geworden in dieser
gefallenen Schöpfung und ist für uns am Kreuz gestorben, damit jeder
der umkehrt zu Gott und seine Seele und sein Leben ihm übergibt nach
dem Tod gerettet werden kann und zurückgelangen kann zu der
Gemeinschaft mit Gott. Für den Satan und sein Reich gibt es jedoch
keine Rettung mehr. Sie sind verloren in Ewigkeit. Deshalb hassen sie
Gott und uns Menschen und wollen uns mit allen ihren Kräften von der
Rettung in Jesus Christus fernhalten… Ich war sehr genervt von allem
was der Mann sagte und argumentierte mit allem Wissen aus den vielen
Büchern, die ich gelesen hatte gegen das was er sagte. Ich habe den
alten Mann förmlich kaputt geredet und er kam nicht mehr zu Wort.

Ich dachte sehr schlecht über den alten Mann und war wütend auf ihn.
Ich wollte nichts mit „seiner Religion“ zu tun haben. Einzig für
Buddhismus und fernöstliche spirituelle Lehren über die Erleuchtung
interessierte ich mich. Ich glaubte daran, dass es Jesus wirklich
gegeben hat aber dass er ein Mensch war der ebenfalls über die
Erleuchtung lehrte und dass die Christen diese Lehre verfälscht haben.
Ich hatte das gnostische Thomas-Evangelium gelesen in welchem Jesus
eben auf diese Weise beschrieben wird. Hier wird Jesus als
spiritueller Meister beschrieben. Auch die Kreuzigung kommt in diesem
Evangelium nicht vor. Vielmehr stehen im Vordergrund Weisheiten welche
fast schon buddhistischen Charakter haben und auf eine Art Erleuchtung
hinweisen durch welche die Menschen sich selbst befreien und erkennen,
dass sie selbst Gott gleich sind. Eines Abends als ich in dem Buch
gelesen hatte kam plötzlich mein Vater in mein Zimmer und war ganz
aufgeregt. Er zeigte mir ein Bild auf seiner Kamera. Er hatte ein Baum
fotografiert und meinte in seiner Rinde und in der Struktur von dem
Holz überall Gesichter von Teufel und Dämonen zu sehen. Mein Vater
glaubte nicht an Gott und er wusste auch nicht was für ein Buch ich
gerade gelesen hatte. Das war eine seltsame Situation. Heute weiß ich,
dass dieses Ereignis mit diesem Buch zu tun hatte und es ein
gefälschtes Evangelium ist. Gott hatte mir eine wertvolle Botschaft
gesendet durch meinen Vater. Interessant ist auch zu erwähnen, dass
Teile aus dem Thomas Evangelium sich im Koran wiederfinden wo
ebenfalls die Gottheit von Jesus geleugnet und sogar dazu aufgerufen
wird alle zu ermorden die daran glauben das Gott Mensch geworden und
am Kreuz gestorben ist.

Später hatte ich mich wieder sehr für Buddhismus interessiert. Ich war
viel in der Natur, um mich in der Meditation zu üben. Als ich eines
Tages mit dem Auto aus dem Ort gefahren bin stand ein blinder Mann an
der Straße, der seinen Blindenstock hoch hielt. Ich kehrte um und
fragte ihn, wo er hin wolle. Er fragte mich, ob ich ihn in die Kirche
fahren könne. Während der Fahrt erzählte er mir das Gott selbst Mensch
geworden ist und Jesus Christus für unsere Sünden am Kreuz gestorben
ist und wir einzig dadurch gerettet werden können. Plötzlich fing er
an über den Buddhismus zu sprechen, dass dies eine Irrlehre sei weil
hier die Existenz von Gott geleugnet wird. Er sagte ich könne gerne
mitkommen in die Kirche. Ich fühlte mich dadurch sehr beleidigt in
meiner Weltanschauung und wollte nichts mit seiner „Religion“ zu tun
haben. Als er ausgestiegen ist hatte er mich dies nochmals gefragt.
Ich meinte ich hätte keine Zeit und verabschiedete mich. Doch
eigentlich hätte ich sehr wohl Zeit gehabt, nur wollte ich nicht bei
dem schönen Wetter in einer dunklen Kirche sitzen. Also bin ich gleich
danach in den Wald gefahren und bin an die Talsperre gewandert. Der
Himmel war blau und die Sonne schien. Doch als ich am Wasser war
bemerkte ich sehr dunkle Wolken. Ich wusste nicht wo diese dunklen
Wolken plötzlich hergekommen sind so schnell. Doch ein sehr kräftiges
Gewitter fing an und ich war mitten darin. Die Donner waren sehr laut
und es klang wie als würden die Blitze ganz in der Nähe einschlagen.
Ich betete zu Gott und bat um Entschuldigung und wünschte ich wäre
mit in die Kirche gegangen. Ich hatte wirklich Angst um mein Leben.
Ich dachte noch oft nach über dieses Erlebnis, habe es aber dann auch
wieder verdrängt was hier geschehen war.

Eines Tages fing ich an mittags längere Zeit zu schlafen und hatte
Probleme beim Treppensteigen an manchen Tagen. Nachts wachte ich
öfters auf und hatte Schwindelanfälle, zitterte leicht oder fühlte
mich wie betrunken. Eines Tages wachte ich auf und konnte meine Beine
und Arme nicht richtig steuern.  Ich kam ins Krankenhaus aber konnte
meine Arme und Beine wieder gut kontrollieren später. Doch man wollte
Untersuchungen machen, warum ich so geschwächt bin. Da mir die
Schulmedizin nicht helfen konnte suchte ich wieder Hilfe in
spirituellen Praktiken. Ich hatte ein Buch über Qi Gong und
chinesische Medizin. Ich fand einige Übungen welche hilfreich waren.
Doch in der Nacht hatte ich Zitteranfälle und immer, wenn ich kurz
eingeschlafen war und wieder aufwachte bekam ich eine Art heftigen
Stromschlag. Es wurde ein postvirales Erschöpfungssyndrom
diagnostiziert oder vielleicht wäre es eine versteckte
Krebserkrankung. Aber helfen konnte man mir nicht. Ich hatte ein sehr
schönes Einzelzimmer mit Blick auf die Natur, ich war überzeugt dies
würde mir bei meiner Meditation helfen. Am nächsten Morgen sagte man
mir ich müsse nun in ein anderes Zimmer, da man das Einzelzimmer
brauche für einen Patient aus einem Heim der die ganze Zeit schreit,
den könne man mit niemand zusammen tun. Ich kam in ein sehr enges und
kleines Zimmer gleich oberhalb der Raucherinsel. Hier war ein alter
Mann, dem ein neuer Herzschrittmacher eingesetzt wurde. 

Er erzählte mir, dass er schon mal gestorben war und sich während einer OP
außerhalb von seinem Körper befand und die Ärzte und seinen Körper von
oben beobachtete. Er bezeugte mir, dass Jesus Christus die Wahrheit ist
und wir einzig durch ihn gerettet werden können. Er war wie ein lieber
Opa zu mir. Ich habe ihn mit dem Rollstuhl gefahren obwohl mir oft
schwindlig war. Er hat immer gelächelt. Sein Herz hatte nur noch eine
Leistung von 30% und Wasser hatte sich darin gesammelt, sowie auch in
seinen Lungen. Doch er lächelte immer und redete mir gut zu. Es war
wie als hätte Gott dies bewirkt, dass ich erneut mit jemand
zusammenkomme der mir über die Rettung in Jesus Christus erzählt. Wir
beide wurden am selben Tag aus dem Krankenhaus entlassen. Unsere Zeit
zusammen und die vielen Gespräche über Gott hatten etwas sehr Gutes in
mir hinterlassen. Aber doch folgte ich immer noch meinen eigenen
Vorstellungen über Gott und die Welt.

Nun wurde mir von einer alten Ärztin aus Vietnam berichtet, welche

eine Klinik für Akupunktur und TCM betreibt. Sie habe schon Menschen
mit Krebs und sehr schlimmen Krankheiten geheilt, denen in der
Schulmedizin nicht geholfen werden konnte. Mir war etwas schwindlig
und ich war schwach, aber ich bin mit dem Bus dorthin gefahren. Dort
hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei der Ärztin. Sie fühlte meinen
„Energiefluss“, schaute in meine Augen und auf meine Zunge. Dann sagte
sie, dass „Yang“ von meiner Niere und Herz sei sehr schwach. Sie könne
mir helfen und ich müsse ungefähr 12 mal zur Akupunktur kommen und
jeden Tag eine spezielle Kräutermedizinmischung trinken. Sehr viele
Nadeln wurden überall in meinen ganzen Körper gestochen, gleichzeitig
flüsterte die Frau ständig schnelle Worte wie Zauberformeln vor sich
hin. Schon nach der ersten Behandlung merkte ich, dass etwas in meinem
Körper sich tut. Ich fühlte mich anschließend kräftiger. Konnte sogar
eine größere Runde in der Stadt laufen. Zweimal in der Woche bin ich
nun zu der Akupunkturärztin gefahren und habe täglich die
Kräutermedizin gekocht und getrunken. Vorerst verbesserte sich meine
Gesundheit wirklich schnell. Nun kam aber ein Tag, wo ich mich wieder
sehr schwach fühlte. Ich bin nach der Akupunkturbehandlung auf dem
Bahnhof zusammengebrochen und man brachte mich nach Hause. 

Ich erinnerte mich, dass ich zu Gott betete ob die Kräfte die bei der
Akupunktur wirken und mich heilen gut sind. Wenn nicht solle er
verhindern, dass diese Kräfte weiterhin auf mich wirken. Was nun
geschehen ist war wohl die Antwort auf mein Gebet. Die Frau sagte ich
bin schwach und müsse nun viel öfter zur Akupunkturbehandlung kommen.
In meinen Gedanken schämte ich mich oft dafür, dass ich 60€ für eine
Akupunkturbehandlung bezahle und jede Woche 80€ für die chinesische
Medizin, während in armen Ländern die Menschen nicht mal 5€ haben um
sich ein wichtiges Medikament zu kaufen. Zudem hatten die
Akupunkturbehandlungen nun einen umgekehrten Effekt. Zitteranfälle und
das Gefühl wie betrunken zu sein nach dem Aufwachen wurden wieder
häufiger. Ich ging weiterhin zu die Akupunkturbehandlungen. Einmal war
ich danach so schwach, dass mich die Frau mit ihrem eigenen Mercedes
nach Hause gefahren hatte. Ich erfuhr, dass sie viel Geld verdiente
hier in Deutschland mit ihren Fähigkeiten und sich sogar ein Haus
gekauft hat. Ich erzählte ihr während der Fahrt, dass ich an Gott
glaube und auch bete. Ich bemerkte, dass sie das etwas betrübte. Ich
sagte ihr dann, dass ich daran glaube dass alle Menschen nach dem Tod
weiterleben und wir in ein wundervolles Licht eingehen werden nach dem
Tod. Sie antwortete darauf etwas was mich sehr verstörte. Sie sagte,
dass die meisten Menschen eher Teufel und bösen Geistern begegnen, wenn
sie den Körper verlassen. Ich hatte später die Behandlungen
abgebrochen und habe ihre Praxis nicht mehr besucht. Als ich nicht
mehr zu den Behandlungen ging hatte ich Träume in welchen ich ihre
Stimme hörte. Sie rief meinen Namen und es wirkte als wolle sie, dass
ich wieder zurückkehre. Dies war mir alles sehr unheimlich.

Ich suchte wieder Heilung und Kraft durch Meditation zu bekommen. In
unserem Garten war ein 100 Jahre alter Baum unter welchen ich sehr
viel Zeit in der Meditation verbrachte. Ich fragte Gott, ob ich geheilt
werden kann durch die Meditation. Daraufhin folgte ein großer Sturm
und der Baum ist abgebrochen. Hundert Jahre ist er gewachsen ohne auch
nur einen größeren Ast zu verlieren, doch in der Zeit als ich begann
intensiv darunter mich in Meditation zu üben brach der Baum ab.

Eines Tages rief mich sehr unerwartet meine 97 jährige Tante an. Sie
fragte mich seltsamer Weise, ob ich mich an meinen Taufspruch erinnern
kann. Dies war etwas wie „All meine Kraft kommt von Jesus Christus“.
Sie betonte immer wieder den Namen Jesus Christus. Sie fragte mich, ob
dies mir etwas sagt. Ich versuchte höflich zu sein und beendete das
Gespräch nach einer Weile. Später fing ich an darüber nachzudenken,
dass meine Tante nichts davon wusste, dass ich im Krankenhaus war und
es mir nicht gut geht und ich den ganzen Tag sehr schwach umher liege
und kaum Kraft habe aufzustehen. Ich dachte viel über den Taufspruch
nach und wie passend er in dem jetzigen Moment ist. Wenn mir doch Gott
meine Kraft zurückgeben könnte wünschte ich mir von ganzem Herzen.

Eines Morgens wachte ich auf, da mein Smartphone vibrierte. Vorher
hatte ich einen Traum in welchem ich inmitten einer großen
Menschenmenge stand welche einem breiten Weg folgte der an einen Ort
führte an dem schreckliches die Menschen erwartete. Doch plötzlich war
ich in einem Fahrstuhl, der nach oben in den Himmel geflogen ist und
ich wachte auf durch den Anruf. Ich war sehr schwach und müde und
ignorierte dies vorerst. Aber als es nicht aufhörte schaute ich dann
doch darauf. Ich verfolgte die Nummer und suchte, ob es in einem
Messenger dazu ein Bild gibt von demjenigen dem die Nummer gehört. Da
war ein Bild von einem Mann mit dunkler Haut. Ich schrieb ihm warum er
mich anrufe, und er antwortete, dass sein Telefon auf dem Weg zur
Arbeit in seiner Hosentasche war und durch Zufall meine Nummer gewählt
hatte. Aus Interesse fragte ich einige Dinge und ich fand heraus, dass
er in Lagos in Nigeria wohnte und in einer Seifenfabrik arbeite. 

Ich schickte ihm Fotos von dem vielen Schnee, den wir diesen Winter
hatten. Er war begeistert von den Bildern und liebte Schnee. Er war
noch nie in seinem Leben an einem Ort, wo es Schnee gab. Über die Tage
hinweg wurden wir sehr gute Freunde und schrieben uns täglich und ich
teilte immer mehr Fotos von frischem Schnee, Schneekristallen,
Eiszapfen und alles was man im Winter so finden konnte. Als er
herausfand, dass ich geschwächt bin durch eine Krankheit sagte er mir
dass Gott Mensch geworden ist und in Jesus Christus für mich am Kreuz
gestorben ist und ich dadurch geheilt und gerettet werden kann. Er
erklärte mir sein Name Ifeanyi bedeutet übersetzt: „Bei Gott ist alles
möglich“. Ifeanyi ging jeden Sonntag in die Kirche und schrieb Sonntag
morgens ich solle auch Gott ehren und in die Kirche gehen. Ich folgte
jedoch weiterhin meinem eigenen Glauben und Vorstellungen von dieser
Welt. Eines Nachts hatte ich einen Traum wo mir gesagt wurde, dass mein
Opa mit mir Kontakt aufnehmen wolle. Ich solle zu einem Medium oder
einer Seance gehen. In diesem Moment wurde mir langsam bewusst, dass
hier irgendwie 2 Kräfte am Wirken sind die mich in unterschiedliche
Richtungen führen wollen.

Bei allem was ich nun erlebt hatte und nicht mehr als Zufall abtun
konnte gedachte ich nun meinem Taufspruch. Ich begann zu beten.
Bat um Vergebung meiner Sünden und betete zu Jesus Christus, wie
Ifeanyi mir bezeugte der mächtigste Name der uns gegeben ist in diesem
Universum. Ich hatte viele Wunderheilungen gesehen im Internet und
welche Kraft in einem „Übergabegebet“ steckt. Also betete ich dieses
Gebet und übergab mein Leben Jesus Christus. Ich versprach, dass wenn
dies wirklich die Wahrheit ist und keine von Menschen gemachte
Religion, und wenn ich tatsächlich wieder gesund werden würde und
meine Kraft zurückbekomme, dann möchte ich diese nutzen für den Rest
meines Lebens, um Zeugnis davon zu geben von allem was ich erlebt habe
und dass Jesus die Wahrheit ist und keine Religion. So sprach ich nun
das Übergabegebet. In der Nacht wachte ich auf und sah mein Zimmer
aber konnte mich nicht bewegen. Ich bekam große Panik. 

Ich konnte nicht einmal sprechen. Doch in meinen Geist rief ich immer wieder
„Jesus Christus ist mein Retter!“. Und plötzlich bäumte sich eine
unbeschreiblich beängstigende und grausame Kraft auf gegen diesen
Namen, den ich aussprach. Ähnlich einer chemischen Reaktion konnte
diese Kraft diesen Namen absolut nicht widerstehen und ein grässlicher
Schrei durchfuhr schlagartig meinen Körper und löste sich von mir und
ich konnte mich sofort wieder bewegen. Später hörte ich eine Stimme
welche sprach: „Groß ist Gott im Himmel, der durch Wahrheit zum Weg
geworden ist.“ Ich dachte an eine Halluzination oder ähnliches. Ich
dachte jetzt geht es los, dass ich wirklich verrückt werde. Aber von
diesem Tag an kam meine Kraft zurück. Jeden Tag wurde ich etwas
stärker. Es begann gerade sehr viel zu schneien in dieser Zeit. Und
ich stand morgens auf, um Schnee zu schaufeln. Ich wunderte mich über
die Kraft, die ich plötzlich hatte. Und jeden Morgen wurde diese Kraft
mehr, bis ich schließlich sogar die Gehsteige von den Nachbarn mit
freischieben konnte bis zum Busplatz. Das war wirklich großartig und
ich war unvorstellbar dankbar darüber.

Was sollte ich nun davon halten? War dies eine Art Exorzismus wie es
in der Bibel beschrieben wird, wo die kranken Leute geheilt wurden
durch Jesus, indem die bösen Geister ausfahren? Das klingt wirklich
absolut absurd aber genau so kann ich nun beschreiben was mir
geschehen ist. Ifeanyi bezeugte mir, dass dies die Wahrheit sei. Ich
erkannte, dass die Beschäftigung mit Spiritismus und den ganzen
Praktiken die ich machte auf meiner Suche nach der Erleuchtung dazu
führten dass ich geistige Türen öffnete durch welche satanische Kräfte
in mich gelangen konnten. Die esoterische Vorstellung „Alles ist
Gott.“ und der geistliche Wunsch „Eins zu werden mit allem was ist.“,
hat bestimmt auch seinen Teil dazu beigetragen. Mir wurde gewahr, dass
der erste Trick von Satan ist dass wir denken sollen das es weder Gott
noch Teufel gibt und wir einzig an uns selbst glauben sollen. 

Sobald wir herausfinden, dass es eine unsichtbare Welt gibt, dann kommt der
zweite Trick: Dann sollen wir glauben dass alles Gott ist und dass es
den Teufel nicht gibt, und uns dem Spiritismus und Okkultismus
zuwenden, wo uns die angeblichen Seelen der Verstorbenen begegnen
wollen und andere Wesenheiten die uns von Gott und der Wahrheit
fernhalten wollen. Doch weder die Kräfte der „angeblichen“
Verstorbenen noch irgendwelche anderen spirituellen Praktiken konnten
mir helfen. Erst als ich zu Gott dem Schöpfer gebetet hatte und von
ganzem Herzen mein Leben Jesus Christus übergeben hatte wurde ich
geheilt und meine ganze Kraft kam zurück. Ich begann davon anderen zu
erzählen und wollte gern alles was ich erlebt habe weitergeben aber
das ist wirklich nicht einfach. Ich begann damit meiner Cousine und
ihren Freund, welche sich zum Hobby gemacht mit einem „modifizierten“
Diktiergerät die Stimmen von „Verstorbenen“ aufzunehmen, mein Zeugnis
zu erzählen. Ich versuchte sie davon abzuhalten. Ich versuchte ihnen
zu erklären was ich erlebt habe und dass dies nicht Seelen von
Verstorbenen sind. Die Stimmen, die sie aufgenommen hatten klangen
wirklich grässlich. Einmal waren sie nachts in einem alten Haus und
hatten Ton-Aufnahmen vor einer Treppe gemacht die in den Keller
führte. Sie hatten dabei eine dämonische Stimme aufgenommen die an
dieser Stelle sagte: „Du gehst jetzt darunter!“. Später begann es
nachts bei meiner Cousine zu spuken und die Tür öffnete sich und sie
sah eine geistartige Erscheinung was sie zutiefst erschreckt. Ich
versuchte mit meiner ganzen Kraft meiner Cousine zu erklären, dass sie
damit aufhören muss diese Aufnahmen zu machen. Ich wollte, dass sie das
Übergabegebet spricht durch welches auch ich befreit und geheilt
wurde. Doch sie sagte mir sie glaubt nicht an Gott trotz allen Wundern
die ich ihr erzählte aus meinem Leben.

Ich erlebte, wie sehr es Kräfte in der unsichtbare Welt gibt welche den
Namen Jesus Christus zu tiefst hassen und welche Turbulenzen es in den
Nächten gab nachdem ich mein Leben Jesus übergeben hatte. Ich begann
mit meinem Neuen Testament zu schlafen neben meinem Kopf. Ich hörte
während ich einschlief Stimmen die energisch schimpften: „Tu das weg!
Tu das weg! Tu das weg!“ Ich wachte sofort auf und war sehr
erschrocken darüber. Auch in meinen Träumen hörte ich Stimmen die Gott
beschimpften und verfluchten. Ich sah einen gräßlichen Wurm der mir
sagte, dass er jetzt nicht mehr in meinem Körper sei aber mich immer
noch beeinflussen kann. Einmal hörte ich eine sehr beängstigende
Stimme sprechen: „Kehre um zu mir!“. Ich wachte auf und meine Hose war
nass. Ich erkannte, wie schwach und hilflos ich selbst bin gegen diese
Kräfte aber im Namen „Jesus Christus“ konnte ich stets allen Spuk
beenden. Ich begann intensiv das Evangelium von Jesus Christus zu
lesen und Gottes Worte zu lernen und zu verstehen. Immer mehr erkannte
ich wie mächtig der Name JESUS ist und wie wichtig es ist zu Gott zu
gehören und unter seinem Schutz zu stehen.

Als meine Tante Geburtstag hatte war ich bei ihr. Ich bedankte mich
bei meiner 97 jährigen Tante, dass sie mich an den Konfirmationsspruch
erinnert hatte. Meine Gedanken waren nach wie vor, dass ich Gott an
allen Orten nahe sein kann und ich dazu nicht in eine Kirche gehen
muss. Aber ich fragte meine Tante, ob ich ihr einen Gefallen tun könne
zu ihrem Geburtstag und wir gemeinsam mal in die Kirche gehen. Sie
jedoch sagte mir, dass sie ihr ganzes Leben lang in die Kirche gegangen
sei. Sie wünschte, dass ich in die Kirche gehe, das würde sie sehr
freuen. So hatte ich mir sonntags oft fest vorgenommen in die Kirche
zu gehen aber immer bin ich dann doch nicht gegangen. Einmal aber
hatte ich mir dies ganz fest vorgenommen. In der Nacht zuvor hatte ich
wieder einen Traum von meinem Opa der mir mitteilte „dass es mich ganz
schlimm erwischt hat“ und ich ein Problem mit dem Herzen habe. Er
zeigte mir ein abfallendes EKG und teilte mir mit ich müsse sofort ins
Krankenhaus mein Herz untersuchen lassen. Von diesem Punkt an war ich
gewahr, dass dies ganz gewiss nicht mein Opa ist, sondern eine geistige
Wesenheit die mit aller Kreativität mich von Anfang an von der
Wahrheit und Rettung in Jesus Christus fernhalten wollte. Dies war die
letzte Begegnung mit dem angeblichen Geist meines verstorbenen Opas,
der ganz offensichtlich dazu führen sollte, dass ich am nächsten Tag
nicht in die Kirche gehen sollte.

Von Anfang an sollten mich diese sehr echt vorgetäuschten Begegnungen
mit meinem verstorbenen Opa dazu führen, dass ich mich mit
Spiritualität und Esoterik beschäftige und im besten Fall noch zu
einem Medium gehe wo dann der Geist der meinen Opa spielt direkt zu
mir sprechen kann. Doch in der Bibel steht: „Wenn sie aber zu euch
sagen: Ihr müsst die Totengeister und Beschwörer befragen… so
sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen?“
(Jesaja 8, 19)

„Ihr sollt euch nicht wenden zu den Wahrsagern, und forscht nicht von
den Zeichendeutern, dass ihr nicht an ihnen verunreinigt werdet; denn
ich bin der HERR, euer Gott.“
(3.Mose 19:31)

Ganz besonders in Asien wird die Ahnenanbetung und
Ahnengeisterbeschwörung noch in heutiger Zeit von professionellen
Medien in Tempeln betrieben. Ich habe dazu ein interessantes Zeugnis
gefunden im Internet. Yeo-Eun Kim aus Südkorea war von Kindheit an ein
spirituelles Medium welche Kontakte zu Verstorbenen herstellte. Sie
glaubte von ihrer verstorbenen Großmutter dabei geleitet zu werden.
Eines Tages fand sie jedoch heraus, dass es sich bei den Totengeistern
in Wirklichkeit um Dämonen handelt welche die Verstorbenen auf
perfekte Weise imitieren und auch über all ihr Lebenswissen verfügen.
Sie verließ ihr Leben im Tempel und versuchte zu flüchten vor den
Geistern und fand Zuflucht in einer Kirche. Sie lernte zu beten und
übergab ihre Seele und ihr Leben Jesus Christus.  Von diesem Tag an
war sie geschützt vor den Geistern. Sehr interessant ist dass sie
vorher noch nie etwas über die Bibel oder das Evangelium von Jesus
Christus wusste, aber erstaunt war als ihr der Pfarrer vom Fürsten der
Welt (Satan) erzählte, dem alle Macht in dieser materiellen Welt
gegeben ist (Lukas 4.6). Als geistliches Medium im Tempel diente sie
„dem Gott dieser Welt“ der „Cheonshin“ genannt wurde. Erschrocken
darüber, dass sie den Teufel gedient hatte und nicht Gott begann sie
das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und allen die den
Ahnengeistern und Cheonshin dienen die Wahrheit zu verkünden. 

Sie macht darauf aufmerksam, dass in Südkorea auch viele Christen in die
Tempel kommen um die Geister ihrer Verstorbenen zu befragen. Ich habe
gelesen in Indien, wo man über sehr viel mehr Wissen verfügt über die
unsichtbare Welt als bei uns, dort besuchen die Menschen kein Medium
um mit den Verstorbenen zu kommunizieren, weil man sich darüber gewahr
ist dass es dämonische Geister gibt, welche über das Wissen der
Verstorbenen verfügen und diese gerne imitieren. Roger Monroe ein
ehemaliges Mitglied der „Church of Satan“ berichtet darüber, dass es
innerhalb seiner Kirche, in welcher Luzifer und seine gefallenen Engel
angebetet werden, wohl bekannt sei, dass die Verstorbenen mit welchen
man in Seancen und in der spirituellen Welt in Kontakt tritt nicht
wirklich die Verstorbenen sind. Es sind „gefallene Engel“ sagt er,
welche es lieben die Verstorbenen zu spielen und über alles Wissen
derer Leben verfügen. Sie können sogar die Stimmen der Verstorbenen
auf perfekte Weise imitieren. Er sagt: „Die dämonischen Geister haben
von je her große Freude daran die Gestalt von geliebten Verstorbenen
und ganz besonders von berühmten Persönlichkeiten anzunehmen“ Auch
Ifeanyi bestätigte mir die Existenz dieser Geister. In seiner Kirche
in Nigeria nennt man sie „Familar Spirits“.  Immer mehr wurde mir
deutlich wie wichtig es ist, unterscheiden zu lernen zwischen der
geistigen Welt welche sich abgewandt hat von Gott und dem Wirken
Gottes welches durch den heiligen Geist in Jesus Christus geschieht.
„Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die
Geister, ob sie von Gott sind.“
(1. Joh. 4,1)

Ich habe also die Botschaft von meinem verstorbenen Opa im Traum
ignoriert und stand ich Sonntag morgens zeitig auf und schrieb Ifeanyi
in Nigeria, dass heute der Tag ist wo ich auch mal in die Kirche gehe,
und bin los gelaufen. Es war sehr kalt. Ich schaute auf das
Thermometer, es waren 4,4°. Ich stellte fest der Gottesdienst fand im
Gemeindehaus statt, weil es zu kalt war in der Kirche. Mir wurden 2
Gesangsbücher gegeben. Ich setzte mich und öffnete das blaue Buch. Da
war durch Zufall das Lied 444. In diesem Lied geht es darum, dass nun
die Finsternis, die Nacht, die dunkle Zeit vorbei ist. Und jetzt die
Sonne aufgeht und man Jesus die Tür öffnen kann. Ich erinnerte mich,
dass ich tatsächlich Nachts aufgewacht bin weil es an meiner Tür
klopfte und als ich an die Uhr schaute war es genau 4:44. Dann hatte
ich das rote Buch aufgeschlagen und durch Zufall war da das Lied 44.
Gott ist die Liebe, die alles verzeiht. Jesus Christus ist für uns
gestorben. In der Predigt ging es darum, dass es Menschen gibt die nie
in die Kirche gehen, da sie glauben Gott auch an jedem anderen Ort nahe
zu sein. Doch Jesus hat seine Kirche aufrichten lassen, dass wir hier
in seinem Namen zusammenkommen. Und dass wir als Gemeinde in seinem
Namen stark sind und Kraft und Stärke erhalten und gemeinsam für ihn
wirken. Als ich nach Hause gelaufen bin dachte ich viel darüber nach.
Diese Predigt war wie für mich gedacht. Ich fragte mich wie Gott das
alles verwirklicht, unsere Leben so zu gestalten, dass alles genau zum
richtigen Zeitpunkt geschieht und Sinn ergibt. Später hörte ich
Zeugnisse von anderen Menschen die auch bei ihrem ersten Gottesdienst
eine Predigt erlebten die wie für sie persönlich gemacht schien.

Als ich das zweite Mal zum Gottesdienst ging lernte ich eine
Religionslehrerin, die auch die Christenlehre für die Kinder
veranstaltete. Ihr ist aufgefallen, dass ich neu in der Gemeinde bin
und ich erzählte ihr ein wenig von meinen Erlebnissen. Sie sagte mir
ich solle einfach mal Freitagnachmittag vorbeikommen. Da könne ich
mit helfen auf die Kinder aufzupassen in der Christenlehre. Diese
Einladung nahm ich beim Wort und stand an einem sonnigen Tag auf der
Wiese vorm Gemeindehaus inmitten von einer großen Schaar Kinder, vom
Vorschulalter bis hin zu den Grundschulklassen. Ein kleines Mädchen
kam zu mir und umarmte mich. Sie sagte sie hat mich lieb. Ich hatte
mit allen möglichen Dingen gerechnet, aber nicht mit so etwas. In
diesem Moment vielen all die schweren Dinge aus meinem Herzen, welche
sich dort angelegt hatten in der schweren Zeit die ich
hatte. „Ich hab dich lieb.“ Diese Worte waren so ehrlich und liebevoll
als würden sie von Gott selbst kommen. Sie wollte getragen werden und
ist auf meinen Rücken gesprungen und ich bin mit ihr zwischen den
Kindern umhergelaufen und erzählte ihr über mich und wer ich bin und
dass Jesus an den sie glaubt auch mich gerettet hat. Immer wenn die
Christenlehre für die kleinen Kinder vorbei war, kamen die älteren
Jugendlichen zusammen zum Konfirmandenunterricht. Auch ich wurde dazu
eingeladen mit aufzupassen und zu helfen. Für die Jugendlichen die
hier herkamen war das Ganze eine Art Jugendclub und Treffen bei
welchen sie ihren eigenen Interessen nachgingen und eigentlich nichts
von Gott wissen wollten, auch die Gebete, die wir manchmal machten
fanden viele von ihnen sehr nervig. Ich hatte ihnen meine Geschichte
erzählt, aber irgendwie schien es sie gar nicht zu interessieren.
Später kam ein sehr junger Pfarrer zu Besuch aus einem Nachbarort. 

Er brachte die Jugendlichen dazu sich selbst Regeln auszudenken und diese
auf eine Tafel zu schreiben und Gruppen zu bilden welche bestimmte
Aufgaben übernahmen beim Aufräumen im Haus. Später am Abend hatte ich
ihm noch geholfen Sachen in sein Auto einzuladen und ich erzählte ihm
nebenbei einige Erlebnisse mit Gott aus meinem Leben. Er hörte sehr
aufmerksam zu und erzählte mir auch seine Geschichte. Er sagte er habe
großes Verständnis für die Jugendlichen, denn er hatte eine ähnliche
Lebenseinstellung. Er hatte viele schlechte Dinge getan, die er heute
sehr bereue. Was sein Leben veränderte war ein schlimmer Autounfall.
Er war hinten eingeklemmt im Auto und die Feuerwehr hatte einige
Stunden gebraucht, um ihn da raus zu schneiden. Das ganze Geschehen
betrachtete er jedoch von außerhalb. Von oben und vom Straßenrand. Er
war wie ein Geist, der den Körper verlassen hatte und nicht wusste wie
es weitergeht. Er sah von oben auf das ganze geschehen herab. Später
kam er im Krankenhaus wieder zu sich und hatte einen Gehirnschaden. 

Er wusste weder seinen Namen, noch konnte er sich an sein Leben erinnern.
Alles was er hatte war eine Bibel, welche jemand auf seinen Betttisch
gelegt hatte, mit einer Notiz, dass er anfangen solle zu lesen bei
Lukas1. Und dies tat er. Er hatte sein Gedächtnis verloren und alle
Erinnerungen an sein Leben und hatte nichts anderes als diese Bibel.
Bis heute weiß er nicht wer ihn diese Bibel dort hingelegt hatte. Aber
als er damit fertig war und das Evangelium von Jesus Christus gelesen
hatte kam später sein Gedächtnis und alle Erinnerungen zurück. Er
schämte sich darüber und übergab sein neues Leben Jesus Christus. Von
da an hat sein Leben eine sehr positive Entwicklung gemacht und er
beschloss ein Pfarrer zu werden.

Später erzählte er mir, dass er auch bei Beerdigungen predigen würde.
Er sagte mir dass er in dem Moment wenn der Sarg oder die Urne in die
Erde gelegt wird er spricht dass nicht wir es sind die zu Gott finden
sondern Gott es ist der uns findet. Dies erinnerte mich an das
Erlebnis was Ifeanyi mir erzählte, durch welches er zum Glauben kam.
Er sei von einem Boot gefallen und in einem Fluss ertrunken. Er hatte
nach dem Unfall seinen Körper verlassen. Ifeanyi bezeichnete sich
selbst in diesem Zustand als eine Art verlorene Seele. Er irrte umher
und wusste nicht was nun geschieht. Er nahm einen höllenartigen Ort
wahr wo die Seelen anderer verstorbener schreckliches Leid erlitten.
Er suchte mit aller Kraft nach Gott und nach einer Rettung aus diesem
Zustand. Dann hörte er plötzlich eine Stimme, welche zu ihm sprach:
„Du bist nicht der, der mich findet. Ich bin der, der dich findet.“ Er
meinte dies war die Stimme Gottes. Daraufhin wurde ihm deutlich, dass
sein Leben einen größeren Sinn hatte, als er sich je hätte vorstellen
können. Als Ifeanyi wieder zum Leben erwachte waren 3 Tage vergangen,
wobei es ihm nur wie ein kurzer Moment vorkam. Dies veränderte sein
Leben grundlegend und er begann für andere zu leben und das Evangelium
zu verkündigen. Er wurde ein Evangelist und Straßenprediger, der sein
Leben dafür einsetzt in Lagos Menschen zur Rettung in Jesus Christus
zu führen. Später bin ich mit meiner Oma zu einer Jubelkonfirmation
gefahren wo sie gesegnet wurde. Nur wenige Tage darauf hatte sie einen
Schlaganfall und verstarb. Es wirkte wie als wenn sie für dieses
Ereignis gesegnet wurden war kurz zuvor. Auf der Beerdigung hielt ganz
unerwarteter Weise der Pfarrer, den ich kennenlernte zuvor die Predigt.
Und die Urne von meiner Oma wurde in die Erde gelassen mit den
besagten Worten dass nicht wir es sind die zu Gott finden sondern Gott
es ist der uns findet. Ich war sehr erstaunt darüber wie diese
Ereignisse alle miteinander verwoben waren und aufeinander aufbauten
um mir erneut die Wahrheit der Bibel zu bestätigen.

Ich fand heraus, dass Ifeanyi 70% von seinem Gehalt verwendet um
Kindern und Familien zu helfen die in Armut leben und hungern. Auch
eine alte Frau in seiner Nähe versorgt er, da es in Nigeria keine
Rente gibt sowie wir das hier kennen. Er selbst lebt am
Existenzminimum und führt ein Leben im Gebet und für Gott. Jede Nacht
betet er 3 Stunden für alle Menschen, die er kennt die Hilfe brauchen.
In den Nächten als es mir so schlecht ging schrieb er mir Psalme und
Verse aus der Bibel die ich immer wiederholen sollte. Dies wirkte wie
wertvolle Medizin. Er teilte viele Fotos und Videos mit mir. Er
erzählte mir, dass es in Nigeria bei den armen Menschen so sei, dass
wenn sie krank werden und ins Krankenhaus kommen und die Rechnung
nicht bezahlen können sie beginnen zu beten. Und Menschen wie Ifeanyi
die für Gott leben werden dann zu ihnen geführt. Ich freue mich immer,
wenn er mir ein Video oder Bilder schickt wenn er wieder einen Auftrag
von Gott bekam jemand zu helfen. Manchmal verbrachte er einen ganzen
Tag im Gebet, um Gott zu ehren. Durch Ifeanyi verstand ich worum es
wirklich geht und wer Gott wirklich ist. Gott möchte nicht, dass wir
uns selbst aufzulösen zu versuchen durch Meditation um dadurch
erleuchtet zu werden und die Welt dadurch besser wird indem soviele
Menschen wie möglich meditieren und ihrem göttlichen Selbst nahe
kommen. Wir sind nicht der Schöpfer, wir sind Menschen. Und wir sind
als Menschen in dieser Welt geboren, um Gott zu dienen und zu ehren. 

Am liebsten sah ich mir die Bilder an von dem Kinderheim das Ifeanyi
besuchte und ihnen von Jesus erzählte. Wie sie sich freuten über die
kleinsten Geschenke und ihre Gesichter strahlten wie als wenn sie die
reichsten Kinder der Welt wären. Doch auch schreckliche Bilder sah
ich. Babys und Leichen von Kindern die einfach mit auf dem Müll
liegen. Ifeanyi sagte mir dies ist das Werk des Teufels. Der Gott der
reichen Menschen sind sie selbst und ihr Geld. Sie könnten helfen und
sie wissen, dass dies hier geschieht aber Satan hat ihr Herz verhärtet
dass sie Gottes Wahrheit nicht sehen können. Ich schämte mich so sehr
darüber wie reich wir hier in Europa sind während in Afrika die
Leichen der armen Kinder mitten im Müll liegen. Dadurch würde die Welt
wirklich besser werden, nicht, indem wir meditieren und nach
Erleuchtung suchen und egoistischen spirituellen Dingen folgen die uns
der Teufel als heilig und zur göttlichen Selbsterkenntnis verkauft.
Sondern indem wir erkennen, wer Gott wirklich ist und was er für uns
getan hat. Er selbst ist Mensch geworden und für uns am Kreuz
gestorben in Jesus Christus. Indem wir unser Leben und unsere Seele
ihm übergeben, werden wir errettet über den Tod hinaus und unser Herz
wird erfüllt mit seinem heiligen Geist auf, dass wir in dieser Welt für
ihn wirken können. Das ist die wahre Erleuchtung, das ist die wahre
Wiedergeburt. Satan kopiert das alles in seinen Lügen-Weltbildern. Er
wollte selbst Gott sein und will es noch heute und erschafft eine
unvorstellbar mächtige unsichtbare Welt und Illusion um uns in der er
und seine Engel herrschen.

Jesus sagt uns, das erste Gebot von allen ist: „Du sollst Gott lieben
von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit all deinem Verstand.
Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Wir werden
nicht errettet, indem wir uns selbst lieben lernen und erkennen dass
wir selbst Gott sind. Was für Götter wären wir denn? Wir wären gleich
dem Teufel und seinen Engeln. Das ist genau ihre Lehre. Ich habe das
versucht, mir wurde das als Wahrheit eingeredet. Man findet dadurch
keinen Frieden und Erleuchtung. Ich habe dadurch nichts gefunden als
Unheil. Doch Gott hat mich gefunden und gerettet aus allen Lügen. Er
hat mir soviele Menschen geschickt, die mich zur Wahrheit führen
sollten. Allen bin ich mehr oder weniger aus dem Weg gegangen, war
sogar wütend auf sie. Doch durch Ifeanyi lernte ich wer Gott wirklich
ist. Gott hat alles für uns gegeben damit wir gerettet werden können
in Jesus Christus.  Und so lehrt er auch uns alles zu geben damit auch
unsere Nächsten gerettet werden können. Es gibt Tage da hat Ifeanyi
selbst nichts zu essen, weil er alles gegeben hat für die Kinder. Es
gibt Tage da wird er beschimpft und sogar eingesperrt, weil er das
Evangelium von Jesus Christus predigt. Doch Jesus spricht: „Wenn euch
die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.“ Ifeanyi
gab mir oft Zeugnis von übernatürlichen Kräften, die gegen ihn wirkten
und mit aller Macht verhindern wollen dass Menschen die Wahrheit
erfahren und zum Glauben an Jesus kommen.

Eines Morgens erklärte mir Ifeanyi dass er einen Traum hatte von einem
Gefängnis in Enugu. So wurde er dort hingeführt. Ein Gefängnis mit
Zuständen die wir vielleicht im besten Fall aus dem Mittelalter
kennen. Dort fand er einen Mann aus Ghana der zum Tode verurteilt und
erhängt werden sollte. Bruder Akwesi war ein Christ der aus einer
muslimischen Familie in Ghana stammt. Als er begann Jesus zu folgen
wollten die Männer in seiner Familie ihn ermorden, so flüchtete er als
illegaler Einwanderer nach Nigeria. Hier fand er eine Arbeit auf dem
Bau wo es einen tödlichen Unfall gab, welchen man ihn anhängen wollte
weil er sich nicht ausweisen konnte und ein illegaler Einwanderer war.
So kam er in dieses Gefängnis. Ifeanyi versuchte ihm zu helfen aber es
war aussichtslos. Ifeanyi reiste nach Ghana um dort seine Familie zu
finden, um Dokumente zu erhalten mit denen er seine Identität beweisen
konnte. In einem abgelegenen Dorf in den Bergen fand er Bruder Akwesis
Mutter Mefia und seine Schwester Lauretta die beide Muslime waren. 

Die Mutter weinte sehr und erlitt einen Nervenzusammenbruch als sie erfuhr,
dass ihr Sohn im Gefängnis ist und erhängt werden soll. Ifeanyi ließ
sein Smartphone zurück damit wir in Kontakt bleiben konnten mit den
beiden. Die Schwester Lauretta schrieb sehr gut Englisch und ich
teilte mit ihr was ich selbst erlebte und wie ich in Jesus Christus
gerettet und geheilt wurde. Sie sprach das Übergabegebet und bekam
daraufhin sofort hohes Fieber, bis sie bewusstlos wurde. Sie fand sich
in einer Vision in einer tiefen Grube wieder und sah ihre muslimische
Gemeinschaft um sich. Doch ein Licht kam aus der Höhe und hat sie
herausgehoben an einen Ort, wo alles erfüllt war mit Liebe und der
Gegenwart Gottes. Ihr wurde mitgeteilt, dass der Islam eine Lüge des
Satans ist und sie erfuhr die Wahrheit und die Rettung in Jesus
Christus. Kurz zuvor hörte ich im Schlaf eine Stimme die mir eine
Bibelstelle nannte: „Sacharja 9:11: Auch lasse ich um des Blutes
deines Bundes willen deine Gefangenen frei aus der Grube, in der kein
Wasser ist.“
 

Ich erkannte, dass hiermit das Blut von Jesus gemeint ist
durch welches wir gerettet werden. Genau das hatte Lauretta erlebt und
sie wurde mit ihrer Mutter zusammen Christin und begannen in die
Kirche zu gehen. Laurettas Onkel war ein hoher geistlicher in der
örtlichen Moschee. Er lehrte ihnen bereits als sie Kinder waren, dass
wenn jemand in der eigenen Familie ein Christ wird man ihn unbedingt
ermorden müsse und dies keine Sünde sei. Und wovor sich Lauretta am
meisten fürchtete geschah dann auch. Ihre Mutter Mefia wurde mit einer
so hohen Menge an Gift in ihrem Essen vergiftet, dass die Ärzte von
einem Wunder sprachen, dass sie dies überlebte. Dies war bestimmt auch
ein wichtiges Zeugnis für die Muslime. Kurz darauf wendete sich eine
Frau aus der muslimischen Gruppe die Mutter Mefia vergiftet hatten vom
Islam ab und übergab ihr Leben auch Jesus. Zur Gerichtsverhandlung von
Bruder Akwesi hatten viele Christen in der ganzen Welt gebetet. Mutter
Mefia und die Schwester wurden durch Spendengelder nach Nigeria
gebracht und unter Tränen und Nervenzusammenbrüchen fand die
Gerichtsverhandlung statt. Durch Gottes Wirken wurde der Bruder Akwesi
freigesprochen von der Todesstrafe, musste jedoch ein Jahr noch im
Gefängnis verbringen, welches sich verlängerte durch den Ausbruch des
Coronavirus. Durch seinen Aufenthalt im Gefängnis wurden auch andere
Gefangene zu Christen und erfuhren von der Rettung in Jesus. Dann ist
der Bruder Akwesi entlassen wurden und zurück zu seiner Familie nach
Ghana gekommen. Seine Mutter lobte Gott und betete aus Dank fast ohne
Pause. Es waren wundervolle Bilder, die wir sahen. Wir haben große
Wunder Gottes erlebt in Afrika. …

Gott hatte auch mich geführt, dass Menschen zum Glauben kommen. Einmal
hatte ich einen Traum von einem Jugendlichen der in einen Bus
einsteigen möchte zusammen mit seinen Freunden. Es wurde ein Foto
gemacht von dieser Szene und auf dem Foto war zu sehen, dass alle seine
Freunde Totenköpfe statt Gesichter hatten. Ich bin zu ihm gegangen und
sagte, dass dieser Bus in eine falsche Richtung fährt. Ich sagte ihm:
„Komm wir laufen lieber! Wir gehen zu deinem Opa!“ In dem Traum folgte
er mir dann. Dann später hatte ich ihn getroffen bei seinem Opa. Er
konnte mich überhaupt nicht leiden erzählte er mir später mal. Doch er
kam an diesem Tag zu meinem Auto und fragte was ich für ein Buch lese.
Ich sagte ich lese im Evangelium von Jesus Christus meinem Retter und
ich erzählte ihm wie ich geheilt wurde und was ich erlebt hatte und
auch die ganzen Sachen von Nigeria und Ghana, daraufhin war er sehr
begeistert und übergab sein Leben auch Jesus.

Im Nachbarhaus neben uns wohnte eine junge Frau die durch viel Unglück
alkoholabhängig wurde und es stand nicht gut um ihre Gesundheit. An
einem Tag, an dem es ihr besonders schlecht ging und ich den
Rettungswagen hörte der zu ihr kam ist in diesem Moment meine
Gardinenstange an der ein goldenes Kreuz hing abgebrochen und das
Kreuz lag mitten in meinem Zimmer auf dem Boden. Ich hatte das Kreuz
eigentlich gekauft, weil ich es einen von den Kindern in der
Christenlehre schenken wollte zum Geburtstag doch jetzt wusste ich dass
dieses Kreuz jemand dringender brauch. Es hatte mich sehr viel
Überwindung gekostet, aber ich hatte später dieses goldene Kreuz
genommen und bin damit zu ihr gegangen. Auf dem Weg bin ich einmal
umgekehrt und dachte darüber nach wie verrückt das wirken muss was ich
hier mache, aber dann hatte ich gebetet und Gott schenkte mir Mut. 

Ich habe bei ihr geklingelt und bin zu ihr gegangen und brachte ihr dieses
Kreuz und erzählte ihr die Geschichte dazu. Ich erzählte auch was ich
selbst alles erlebt hatte und zeigte ihr Bilder aus Nigeria von
Ifeanyi. Wir sprachen gemeinsam das Übergabegebet und sie konnte den
Namen Jesus nicht aussprechen. Ich bat sie, dies wenigstens leise
zu versuchen auszusprechen und sie tat es und übergab ihr Leben Jesus
Christus. Es war ein großer Kampf und sie weinte. Es war, wie wenn ein
böser Geist sie nicht loslassen wollte. Plötzlich veränderte sich ihre
Stimme und sie sagte, dass Jesus bestimmt niemanden beschützen kann der
von einem Auto angefahren wird. Ich fragte mich warum sie plötzlich so
etwas seltsames sagt. Am selben Abend erfuhr ich von Ifeanyi in
Nigeria, dass er von einem Auto angefahren wurde. Gott hatte ihn aber
bewahrt und er hat keine größeren Verletzungen davon getragen. 

Wenn man so etwas erlebt dann hat man keinen Zweifel mehr, dass es 

dämonische Kräfte und den Teufel wirklich gibt. Er kann hier in

Deutschland durch den Mund einer Frau sprechen und im gleichen Moment
dass was sie sagt in Nigeria ausführen. Doch Gott ist größer und alles
ist in seiner Hand. Und es war ein überwältigender Moment als die Frau
ihr Leben Jesus übergeben hatte und sie weinte und ich war auch kurz
davor. Sie bat mich ihr das goldene Kreuz umzuhängen und ich sprach
aus, dass sie nun geschützt sei im Namen Jesus Christus. Später draußen
schaute ich in den Sternhimmel und sagte: „Du bist ein wundervoller
Gott“. Und im selben Moment sah ich eine sehr große und helle
Sternschnuppe genau an der Stelle, wo ich hinschaute als ich diese
Worte aussprach. Wenn ich diese Dinge nicht selbst erlebt hätte, würde
mir schwerfallen das zu glauben wenn mir jemand so etwas erzählen
würde. Ich habe alles aufgeschrieben damit ich nie etwas davon
vergesse. Diese Erlebnisse sind wertvolle Schätze die mich immer
wieder stärken in meinem Glauben.

Später lernte ich in einem Gottesdienst Erik kennen. Er war ehemals
der größte Drogendealer in unserer Region. Zu seinem Verhängnis wurde
er selbst abhängig von Crystal und anderen Drogen. Er war wirklich
reich geworden aber hatte sein ganzes Geld verloren dadurch, dass er
selbst drogenabhängig geworden ist. Sein Vater war ein Sargbauer. Und
sein traurigster Gedanke war eines Tages einen Sarg für seinen
eigenen Sohn bauen zu müssen. Erik war dem Tode nahe und nahm so große
Mengen an Crystal dass ihm das später keiner mehr glaubte, dass jemand
so etwas überlebt. Oft erlebte er, dass er aus seinen Körper gefallen
ist in eine Finsternis wo es keinerlei Hoffnung mehr gibt. Er
erinnerte sich an seine Oma die ihm als er klein war von Jesus
erzählte der uns Menschen rettet. Während des bodenlosen Fallens in
die Finsternis hörte er dämonische Stimmen und rief in aller Not nach
Jesus Christus und dadurch wurde er sofort aufgefangen von einem Licht
und wieder emporgehoben. Später verwarf er dieses Erlebnis immer
wieder als Halluzination da er nicht an Gott glaubte. Doch jedes Mal
ist er tiefer gefallen. Er verachtete die Religiosität seiner Eltern
und machte sich über Christen lustig. Aber immer, wenn er im sterben
war rief er in seiner Not diesen Namen, Jesus, und wurde im gleichen
Moment wieder empor gehoben. Er tat dies aber immer als Halluzination
ab, nachdem er wieder einigermaßen auf die Beine gekommen ist. 

Einmal kam es soweit, dass dies nicht funktionierte. Er merkte eindeutig, dass
er diesmal sterben würde und befand sich wieder in diesem Zustand des
freien Falls in die Finsternis, nachdem er seinen Körper verlassen
hatte. Er hörte wie die Finsternis zum Leben erwachte, während er immer
tiefer gefallen ist. Er wusste diesmal ist es vorbei. Da schrie er zum
letzten Mal nach Jesus Christus und dass er für ihn leben und alles
tun würde, wenn er nur nicht hinunter an den Ort fallen würde zu
welchen dieser finstere Tunnel führt. Und eine Kraft hatte ihn
aufgefangen und zurück in seinen Körper gebracht. Von diesen Tag an
war er nicht mehr drogenabhängig und er fühlte sich gesund und voller
Kraft. Selbst das riesige Loch in seiner Nasenscheidewand was durch
das Crystal entstand war verschwunden. Er zeigte es auf einem Foto. Es
ist eigentlich medizinisch nicht möglich, dass so ein Loch jemals
wieder heilt wurde gesagt. Er ging an diesem Morgen in die Kirche und
rief laut das Jesus ihn gerettet hat. Seitdem gibt er Zeugnis von dem
was ihm geschehen ist und führt andere zum Glauben wie er Gott
versprochen hatte.

Ich lernte viele Menschen kennen mit interessanten Lebensgeschichten
welche alle davon zeugen das Jesus Christus wirklich Gott ist und der
einzige Weg gerettet zu werden. Das gegen was ich damals so eifrig
argumentiert und protestiert habe wurde nun zu einer Wahrheit die ich
selbst erfahren hatte und weiterzugeben versuchte.
Besonders möchte ich Menschen erreichen die aus demselben Bereich wie
ich stammen. Die an die Lüge glauben, dass Gott eine Art kosmische
Energie und in die Schöpfung verwobene Kraft ist und wir alle selbst
ein Teil von Gott sind und durch Reinkarnation und unser Karma immer
wieder geboren werden bis wir alle erleuchtet werden und selbst Gott
gleich werden. In der folgenden Zeit fand ich heraus, dass alles an was
ich glaubte eine große Lügenwelt ist die unbeschreiblich real und
täuschend sich uns Menschen präsentiert. Bei allem was ich in meinem
eigenen Leben erfahren habe wurde ich wachgerüttelt. Jene berühmte
Berichte vom Leben nach dem Tod von welchen ich so sehr begeistert
war, darin erkannte ich nun überall die Handschrift der Kraft die
diese Illusionen erschafft.  Später hatte ich einen weiteren Traum in
welchen ich eine verdorrte Pflanze in einem Topf gesehen habe. Die
Pflanze wurde nach ihrem Tod herausgenommen und sollte in einen neuen
Topf gepflanzt werden. Doch sie konnte keine neuen Wurzeln bilden. Mir
wurden die Wurzeln gezeigt, die zurückgeblieben sind im alten Topf, sie
waren verfault. Die verwelkte Pflanze konnte kein neues Leben in einem
neuen Topf erhalten, weil ihr Wurzeln auch gestorben sind. Dies
funktionierte nicht. Mir wurde durch dieses Gleichnis gezeigt, dass
die Lehre der Reinkarnation eine Lüge ist. Die Stimme sagte zu mir ich
habe an einen „satanischen Trugschluss“ geglaubt.

Ich möchte keine Werbung für eine Kirche, eine Gemeinschaft oder eine
Religion machen. Ich berichte was ich erlebt habe. Ich gebe Zeugnis
von den Botschaften und Ereignissen, die in meinem Leben geschehen
sind. Eine weitere besondere Botschaft geschah letztes Jahr 2019 zum
Erntedankgottesdienst. Noch nie zuvor sah ich die Kirche gefüllt mit
so vielen Menschen. Wir sind nach dem Festgottesdienst alle in das
Gemeindehaus gelaufen wo nicht so viel Platz war wie in der Kirche. Es
war so überfüllt, dass ich in die obere Etage gegangen bin und Ruhe
suchte. Unter mir haben die Leute gesungen und gelacht. Ich hatte mir
eine Bibel aus dem Regal genommen. Ich öffnete die Bibel auf einer
Zufallsseite. Und meine Augen schauten auf die Überschrift „Die Vision
vom Korb mit reifem Obst.“ Ich dachte, dass dies sehr gut passt zu
unserem Erntedankfest. Ich erwartete eine freudige Botschaft. Aber in
„Amos 8“ steht, dass da ein Korb voller reifem Obst ist. Und gleich sei
es mit den Menschen. Sie wären reif für ein Gericht. Die fröhlichen
Gesänge und die Gottesdienste werden aufhören. Und genau so ist es
dann im kommenden Jahr 2020 geschehen. Wegen der Coronaviruspandemie
mussten die Kirchen lange Zeit schließen.

Ich hatte einen Traum, indem ein Satz immer wieder wiederholt wurde:
„Was ist das wertvollste Geschenk was du einen Menschen machen
kannst?“ Ich sah ein Labyrinth aus Feuer wo die Seelen einen Ausgang
suchen aber ihn niemals finden können.  „Was ist das wertvollste
Geschenk was du einen Menschen machen kannst?“ Es ist jemand Zeugnis
zu geben von Gottes Wahrheit und der Rettung in Jesus Christus damit
wir nicht an diesen Ort kommen. Und das möchte ich tun. Ich möchte von
ganzem Herzen ausrufen was ich erlebt habe und davor warnen, dass es
die Hölle und das Reich des Bösen wirklich gibt. Damals im Forum für
Nahtoderfahrungen wurde stets geschrieben und bezeugt, dass nach dem
Tod alle Menschen in die wundervollsten Jenseitswelten eingehen werden
und alles sei Licht und Liebe. Doch es gab eine Frau die ihre
Nahtoderfahrung geteilt hatte in welcher sie Millionen von Seelen sah
die dahin trieben in unbeschreiblichen Leid und Schmerz an einem Ort
der fern ist von Gott. Für sie hatte niemand Verständnis und man
lehnte ihr Zeugnis ab. Sie wurde sogar beschimpft. Heute schäme ich
mich sehr…denn auch meine Worte waren keine guten Worte. Heute werde
ich übrigens auf die gleiche Weise beschimpft in diesen Kreisen, wenn
ich Zeugnis davon gebe was ich erlebt habe. Ich halte mich jetzt fern
von den Internetseiten wo man über Nahtoderlebnisse spricht. 

Ich glaube man möchte dort nur über wundervolle Jenseitswelten und
berauschende Erlebnisse erzählen. Doch es scheint viel mehr schlechte
Nahtoderfahrungen zu geben als wir denken. Ein Nahtodforscher
berichtete:  „Über  schreckliche  Erfahrungen berichteten fast genauso
viele der von mir befragten Sterbenden wie über Erfahrungen
himmlischer Freuden.“ (Between  Life  and Death, New York, 1979, S.
54f). Auch der Nahtodforscher Dr. Maurice Rawlings geht von der
Wahrscheinlichkeit  aus,  dass  positive  und negative Erlebnisse in
einem Verhältnis von etwa 50:50 auftreten. Durch das Evangelium von
Jesus Christus wird uns offenbart, dass Gott das wahre Licht ist. 

„Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden:
Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm.“
(1.Joh. 1:5) Und wir
erfahren, dass Satan und die geistige Welt die von Gott abgefallen ist
sich ebenfalls zu einem Licht und zu Lichtwesen verstellt. „Jene
Geistesmacht die ihr Reich zwischen Himmel und Erde hat“
(Eph. 2,2)
Hier sind betrügerische Geister und Lehren von Dämonen werden in
diesem Bereich erschaffen.  (1. Timotheus 4,1) Sobald jemand seinen
Körper verlässt, befindet er sich in eben diesem Raum zwischen Himmel
und Erde und alles Mögliche kann ihm begegnen. Und genau das erfahren
wir in der Vielfalt der widersprüchlichsten Nahtoderfahrungen und
Illusionen von Jenseitswelten. Sehr große Unterschiede und
Widersprüche gibt es innerhalb der verschiedenen Nahtoderfahrungen in
Bezug auf der Architektur der jenseitigen Welt, die Zukunft der Erde,
die Herkunft der Menschheit und andere Hintergrundinformationen. Auch
innerhalb der Nahtodforscher gibt es hierbei große Fragestellungen und
Streitgespräche in welchen jeder seine Lieblingsnahtoderfahrung und
dessen Weltbild vertritt.

Ich hatte anfangs sehr wenig Kenntnis von den Inhalten der Bibel. Aber
ich träumte von Bibelstellen, die ich dann nachschaute und die Antwort
auf meine Fragen waren. Immer wieder kehrte ich zurück zu meiner
Vorstellung, dass am Ende doch irgendwie alle Menschen gerettet werden.
Doch die Stimme in meinem Traum sagte „Lukas 16! Schau nach!“ Ich
machte mein Nachtlicht an und begann dieses Kapitel zu lesen. Ich war
sehr erschrocken denn hier spricht Jesus zu seinen Jüngern darüber,
dass wir gewarnt sein sollen da es die Hölle wirklich gibt. Die Seelen
die dort erwachen hätten dies niemals gedacht, dass es diesen Ort
wirklich gibt und wünschen sich nichts mehr als dass sie jemand davor
gewarnt hätte und wollen andere die noch am Leben sind davor warnen,
doch es ist ihnen nicht möglich.

Gott ist real und wir treffen eine Entscheidung in diesem Leben, denn
auch Satan und sein Reich ist real. Wir entscheiden uns für oder gegen
Gott. Und diese Entscheidung bestimmt über alles was kommen wird in
dieser Welt und danach. Und ich habe versprochen davon Zeugnis zu
geben, dafür bin ich geheilt und wieder gesund geworden.

Jesus spricht: „Es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich
Gottes in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker; und dann
wird das Ende kommen.“
(Matth 24:14)
Damals hätte niemand gedacht, dass in den kommenden 2000 Jahren sich
das Evangelium von Jesus Christus tatsächlich bis in die entlegensten
Orte der ganzen Welt ausbreiten und in mehr als 6000 Sprachen und
Dialekte übersetzt werden würde. Wir sehen also: Genau die Worte
welche Jesus vor 2000 Jahren sprach erfüllen sich in der Zeit in
welcher wir heute leben.

Jesus spricht: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir
bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt
ihr nichts tun.“
(Joh. 15:5)

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben ~ Beachtenswert ist, dass die
Weinpresse als Inspiration galt für die erste Buchdruckmaschine welche
1440 erfunden wurde und das erste Buch welches auf der ganzen Welt
gedruckt wurde die Bibel, das Evangelium von Jesus Christus war. Die
Bibel war also das erste Buch was jemals gedruckt wurde und heute ist
es das Buch, welches am meißten vervielfältigt und verbreitet wurde in
der ganzen Welt. In all diesem Geschehen sehen wir sehr deutlich das
Wirken Gottes.

Jesus spricht: „Gott ist Liebe.“ (1.Johannes 4:16) Das ist richtig.
Aber Jesus hat nicht gesagt Gott ist alles was ist, und alles ist eins
und alles ist Gott, und die Begriffe von Gut und Böse sind relativ
oder bedingen einander (wie in der Lehre von Yin und Yang). Jesus
bezeugt uns dass es den Satan und das Böse wahrhaftig gibt und dass es
auch ein Gericht gibt und unsere Seelen für immer verloren gehen
können. 

Jesus spricht:  „Geht durch das enge Tor! Denn das weite Tor
und der breite Weg führen ins Verderben, und viele sind dorthin
unterwegs. Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der ins Leben
führt, und nur wenige sind es, die ihn finden!“
(Matthäus 7:13-14)

„Ich bin das Tor. Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet.“
(Johannes 10:9) Niemand in der Bibel hat so oft von der Hölle
gesprochen wie unser Herr Jesus Christus. Unter den Nahtodforschern
wird dies oft geleugnet, woher kommen aber die boshaften Stimmen von
den Spiritbox und Jenseits-Tonbandstimmen Forschern? Woher kommen die
zahlreichen negativen Erlebnisse und Höllenberichte in den
Nahtoderfahrungen welche man sehr gern ignoriert und umdeutet, weil sie
nicht zu den Vorstellungen und dem Weltbild passen welches die
Nahtodforscher über das Leben nach dem Tod vertreten?

Alles was ich erlebt habe ist nicht zu vereinbaren mit dem an was ich
vorher geglaubt hatte. Dass jeder seine Realität selbst erschafft, und
nach dem Tod das kommt was man persönlich glaubt, sind die größten
Lügen des Teufels. Doch alle Lügen werden offenbar wenn wir dem
Evangelium von Jesus Christus folgen. JESUS CHRISTUS spricht: „Wenn
ihr an meinem Worte haltet, so seid ihr wahrhaft meine Jünger, und
werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

(Johannes 8:31-32) Jesus spricht im Evangelium von der Endzeit: 

„Es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große
Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es
möglich wäre) auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor
gesagt.“
(Matt 24:24)

Bei allem was ich erfahren habe und  bei allem was ich weiß möchte ich
mit all meiner Kraft und aus ganzem Herzen davon Zeugnis geben wie
wichtig es ist in diesem Leben eine Entscheidung für Gott zu treffen.
Es ist die rettende Gemeinschaft mit Gott in Jesus Christus durch
welche wir in dieser Welt geführt und über den Tod hinaus in seiner
Liebe bewahrt werden.

Möchten auch Sie diese rettende Liebe erfahren?
Dann sprechen sie dieses Gebet von ganzem Herzen und mit aller Kraft:

„Vater im Himmel. Heiliger Gott.
Du hast mich gekannt noch bevor ich geboren wurde.
Du hast mich geliebt von Anfang an und einzig du
weißt was das Beste für mich und mein Leben ist.

Lieber Herr Jesus, ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist und für
meine Sünden am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden bist.
Durch dein heiliges Blut was auf diese Erde fiel bin ich gerettet.
Bitte vergib mir meine Schuld, und hilf mir denen zu vergeben, die
mich verletzt haben.
Ich bekenne vor dir alle meine Sünden die ich begangen habe in
Werken, Worten und Gedanken.
Ich möchte heute heimkehren zu Dir, denn
einzig in Dir finde ich Heilung und Erlösung.
Lass mich eingehen in deine Tür zum ewigen Leben.
Mein Herz, meine Seele und mein Geist sind Dein, und stehen von nun an
unter deinem Schutz.
Mache aus mir eine neue Schöpfung.
Stärke meinen Glauben, und gib mir einen neuen Geist und ein neues
Herz. Schenke mir ewiges Leben, schreibe meinen Namen in das Buch des
Lebens und führe mich durch Gottes Heiligen Geist in alle Wahrheit.
Bitte tritt in mein Leben und gib mir Zeichen und Botschaften, auf
dass ich deinen Weg und deine Wahrheit erfahre.

Herr Jesus Christus. Du bist mein Herr und
ich gehöre Dir von diesen Tag an. Amen!“

Michael

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